Geschichte

Wie alles begann …

1968 Nach dem Waldeck Festival an Pfingsten 1968 erhält der Pforzheimer Grafiker und Folk-Musiker Hese Schröter das Angebot, die Folk-Konzerte des Jazzkellers in Pforzheim zu organisieren.

1969 wird der FolkClub 69 gegründet, ein loser Zusammenschluss von rund 15 Sängern und Musikern der Pforzheimer Folkszene, der seine Veranstaltungen im Jazzkeller und im Haus der Jugend durchführt.

1974 Im Januar entsteht aus dem FolkClub 69 der “PRISMA e.V. Pforzheim, Vereinigung zur Förderung von Kunst und Kultur”. Der Verein übernimmt das Veranstaltungslokal des Jazzkellers in der Rudolfstraße 3 und bereichert das kulturelle Angebot für Pforzheim und Umgebung mit zwei Veranstaltungen pro Woche, dienstags Folk, samstags Jazz.

1984 zieht der Verein ins Haus der Jugend um. Gleichzeitig wird von den Clubmitgliedern das Musikzimmer im Bottich unterm Neuen Rathaus umgebaut.

1985 Im Herbst wird das neue Veranstaltungslokal im Bottich am Marktplatz 1 eingeweiht. Der Ortswechel hat auch Einfluss auf das Musikprogramm: Da sich Axel Klauschkes “Domicile” in Brötzingen sowie Klaus Baders "Jazz Society" zu renommierten Jazzclubs entwickelt haben, konzentriert sich PRISMA fortan ganz auf deutsche und internationale Folkmusik.

1999 Mit der Anmeldung der Domain www.folkclub-prisma.de beginnt für den Folklcub PRISMA das digitale Zeitalter.

2004 Rund 3.000 Zuschauer feiern im Enzauenpark Pforzheim mit dem Folkclub PRISMA dessen 30-jähriges Bestehen.

2006 Die Zuschüsse werden gekürzt. Der Folkclub wechselt von wöchentlichen Konzerten auf einen 14tägigen Rhythmus. Die Saison dauert von September bis April.

2013 Und wieder einmal ist die Zukunft gefährdet. Der Ratskeller zieht um, wir können nur noch eine kleine Speisenkarte anbieten und die endgültige Schließung des Bottichs steht im Raum.

2014 Ein Einladungskonzert des Gitarrenvirtuosen und Ex-Pforzheimers Peter Finger markiert unser 40-jähriges Bestehen - die alte Zitrone hat noch viel Saft! Mit Blog und Social Media digitalisiert der Club seine Kommunikation weiter.

2015 läutet die schwedische Folkband VÄSEN vor über 100 Zuhörern eine neue PRISMA-Ära ein: Von nun an finden die Konzerte im spektakulären 360° Gasometer statt. Der Club verdankt die neue Spielstätte - wie auch die alte - dem großzügigen Engagement der Familie Scheidtweiler. Erstmals sind Tickets auch im Online-Vorverkauf erhältlich.

2017 Von Jahr zu Jahr schrumpfen die öffentlichen Zuschüsse weiter. Den Folkclub PRISMA gibt es noch immer. Viele Folkfreunde unterstützen den Verein, indem sie Mitglieder werden. Die neue responsive Webseite geht online. Folk in Pforzheim lebt!

2018 Hese Schröter zieht sich aus der Vorstandsarbeit zurück. Dazu schreibt er: "Warum? Nach genau 50 Jahren als Veranstaltungsorganisator wird es Zeit, diese schöne Aufgabe an Jüngere weiterzugeben. So geschehen bei unserer letzten Mitglieder-Versammlung. Mit Christian, Maren und Sebastian als neuem Vorstandstrio weiß ich den Folkckub in kompetenten Händen. Diese drei Freunde und einige weitere stehen mir und dem Verein sowieso schon seit langer Zeit hilfreich zur Seite.
Als ich an Pfingsten 1968 vom Chansonfestival auf der Burg Waldeck nach Pforzheim zurückkehrte, schlug mir der damalige Jazzkeller-Chef Bibi Kreutz vor, die Organisation der Folkveranstaltungen im Jazzkeller Pforzheim zu übernehmen. Leichtsinnigerweise sagte ich zu und hatte den „Job“, ohne zu wissen, auf was ich mich da einließ. Aber es machte Spaß, und der Kontakt zu nationalen und internationalen Künstlern war hochinteressant und – mit ganz wenigen Ausnahmen – stets positiv. Im Januar 1974 gründeten wir „PRISMA e. V. Pforzheim, Vereinigung zur Förderung von Kunst und Kultur“,
und nachdem wir uns ab ca. 1990 von der Jazz-Sparte trennten, wurde daraus eben vereinfacht der Folkclub PRISMA e. V. Pforzheim.
Bei dieser Gelegenheit bedanke ich mich ausdrücklich für die großartige Unterstützung durch Frau und Herrn Scheidtweiler, vor allem für die kostenlose Überlassung der brauhauseigenen Veranstaltungs-Räumlichkeiten seit 1985 im Bottich und jetzt im Gasometer. Selbsverständlich werde ich dem Folkclub weiterhin treu bleiben und wünsche dem neuen Vorstand alles Gute für die weitere kulturelle Tätigkeit."